Grün Ausbildung Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau)

Allgemeine Info zur Berufsausbildung

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Berufschule:

Berufskolleg des Märkischen Kreises Iserlohn

Abteilung Land- und Gartenbau

Aucheler Straße 18 

58642 Iserlohn/Letmathe

Der Berufschulunterricht findet als Blockunterricht statt, nach 2 Wochen Arbeit im Betrieb findet eine Woche Schulunterricht statt. Ferien gibt es wie in den allgemeinbildenden Schulen, allerdings geht man dann arbeiten. Oder nimmt dann seinen Urlaub. ;-)

Fächer werden unterrichtet wie

Produktions- und Bautechnik

Pflanzenverwendung

Wirtschafts- und Betriebslehre

Beratung und Vermarktung

Sowie Religion, Sport, Politik, Deutsch, Werken, Fachrechnen

Der Besuch der Berufsschule ist Pflicht!

Überbetriebliche Lehrgänge:

Neben der Berufschule werden auch noch überbetriebliche Lehrgänge besucht, 3 einwöchige Fachlehrgänge in Münster-Wolbeck, 3 einwöchige Technik-Lehrgänge in Warendorf. Die Unterbringung erfolgt in den Wohnheimen vor Ort, die Kosten für Übernachtung und Verpflegung übernimmt der Betrieb. Ein siebter Lehrgang ist ein „Wahl-Pflichtlehrgang“, von 4 möglichen Inhalten sucht der WBH eines aus.

Prüfungen:

Nach etwas mehr als einem Jahr findet eine Zwischenprüfung statt. Anfang November Theorie in der Berufsschule in Letmathe, Anfang Dezember praktisch und Pflanzenbestimmung in Münster-Wolbeck. Dort wird auch die Führung des Berichtshefts kontrolliert.

In der praktischen Zwischenprüfung baut man einen kleinen „Schaugarten“ aus Kantensteinen, Platten, Palisaden und Pflastersteinen. Gepflanzt werden ein kleiner Baum und ein paar bodendeckende Sträucher, zum Schluß wird eine Fläche für die Raseneinsaat vorbereitet.

Zum Ende der Ausbildung wird kurz vor den Sommerferien die Abschlußprüfung vorbereitet. 

Die schriftliche Theorieprüfung  findet meist nach den Osterferien wieder in der Berufsschule statt, ein paar Wochen später fährt man für die praktische Prüfung wieder nach Wolbeck. Dort baut man wie schon in der Zwischenprüfung einen kleinen Schaugarten, diesmal etwas aufwändiger. Des Weiteren legt man eine einstündige mündliche Prüfung ab und bestimmt 40-50 Pflanzen. Am Ende des Tages bekommt man das Ergebnis mitgeteilt, mit Bestehen ist dann auch die Ausbildung offiziell beendet.

Alle Azubis werden gründlich auf die Prüfungen vorbereitet, es gibt eigene Übungsflächen für die Stein- und Pflanzarbeiten, es werden die mündlichen Prüfungen simuliert und Fragen aus den schriftlichen Prüfungen der letzten Jahre besprochen. Und immer dann, wenn die Zeit es ermöglicht, werden Pflanzen bestimmt.

Urlaub:

Es besteht ein Urlaubsanspruch von 29 Tagen pro Kalenderjahr.

Vergütung:

Azubis des WBH werden nach TVÖD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) vergütet.
So beträgt zur Zeit die Vergütung im

1. Ausbildungsjahr:       888,26 €

2. Ausbildungsjahr:       938,20 €

3. Ausbildungsjahr: 984,02 €  brutto. 

Ab Februar 2017 beträgt die Vergütung im

1. Ausbildungsjahr:       918,26 €

2. Ausbildungsjahr:       968,20 €

3. Ausbildungsjahr:     1.014,02€  brutto. 

Einmal im Jahr wird ein Lernmittelzuschuss in Höhe von 50,00 € ausgezahlt.

Probezeit:

Mit Beginn der Ausbildung beginnt auch die dreimonatige Probezeit. Da können die Auszubildenden den Betrieb und der Betrieb den Auszubildenden kennenlernen und falls nötig, den Vertrag ohne Angabe von Gründen kündigen.

Berichtsheft:

Während der Ausbildung muss ein Berichtsheft geführt werden, dieses Berichtsheft dient als „Ausbildungsnachweis“  und wird zur Prüfung vorgelegt. Unvollständig geführte Hefte verhindern die Zulassung zur Prüfung.

Das Berichtsheft besteht aus einem allgemeinen Teil (Angaben zur eigenen Person, Beschreibung des Betriebes mit Mitarbeitern, Ausstattung, Tätigkeitsfeldern usw.) Darin findet man auch den Ausbildungsplan, der gemeinsam mit dem Ausbilder regelmäßig besprochen wird und sämtliche üblichen und erforderlichen Tätigkeiten und Lernziele während des Ausbildung beschreibt. Des Weiteren werden im Berichtsheft Zeugnisse und Bescheinigungen der überbetrieblichen Lehrgänge eingeheftet. Im Hauptteil des Heftes müssen stichwortartig für jeden Tag Angaben zu den erledigten Tätigkeiten angegeben werden. Dies gilt sowohl für die praktische Ausbildung im Betrieb als auch für die fachtheoretische Ausbildung in der Berufsschule und den Lehrgängen. Freiwillig können noch Sachberichte (genauere Beschreibungen zu Tätigkeiten wie z.B. Pflanzen eines Alleebaumes oder Bau einer Trockenmauer.) und Pflanzenbeschreibungen geschrieben werden.

Dienst- und Schutzkleidung:

Der WBH stellt jedem Mitarbeiter die Dienst- und Schutzkleidung, bestehend aus Hosen, T-Shirts, Arbeits-, Fleece- und Regenjacke, Sicherheitsschuhe, Sweatshirts, Helmen, Schutzbrillen, Gehörschützern zur Verfügung und lässt diese Kleidungsstücke im Bedarfsfall auch Reinigen und Reparieren. Da diese Kleidung der eigenen Sicherheit dient (ausgestattet in auffälligen Farben, mit Reflektoren versehen) gehört das Tragen zur Pflicht eines jeden Mitarbeiters, der regelmäßig draußen arbeitet.

Praktikum:

Jeder Schüler, der nach der Schule bei uns eine Ausbildung beginnen möchte, kann uns im Rahmen eines Schülerbetriebspraktikums kennenlernen. Dies dauert je nach Schule zwei bis drei Wochen, Ihr arbeitet zusammen mit Ausbildern und Auszubildenden den ganzen Tag mit auf den Baustellen und könnt so die Ausbildungsgruppe  und deren Arbeiten kennenlernen. Fragt in Eurer Schule nach den Terminen und setzt Euch dann mit uns in Verbindung.

Bewerbung:

Schickt Eure Bewerbungsunterlagen für das nächste Jahr gegen Ende der Sommerferien an den 

WBH Hagen

Frau Falkenroth

Eilper Straße 132 – 136

58097 Hagen

Zur Bewerbung gehören der  Lebenslauf, ein aktuelles Foto/Passbild und die letzten zwei Schulzeugnisse.

Nach Ende der Bewerbungsfrist bekommt Ihr schriftlichen Bescheid, ob Ihr zu einem Eignungstest eingeladen werdet. Zum Schluss entscheidet das Vorstellungsgespräch, ob Ihr die Ausbildung bei uns beginnen könnt.