Entwässerung Grundstücksentwässerung Gebühren

Gartenbewässerung

Nach § 3 Abs.4 der Entwässerungsgebührensatzung kann die Schmutzwassermenge auf Antrag um die Frischwassermenge reduziert werden, die nachweisbar nicht in den Kanal eingeleitet wird. Dies betrifft u. a. Frischwassermengen, die zu Gießwasserzwecken oder zur Befüllung von Gartenteichanlagen verwendet werden.

Zum Nachweis der Bewässerungsmengen hat der Gebührenschuldner auf seine Kosten einen Nebenzähler zu installieren. Die Installation sollte durch eine Fachfirma erfolgen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Nachweis der sogenannten Wasserschwundmenge durch einen ordnungsgemäß funktionierenden und geeichten Zähler erfolgen muss. Nach den Bestimmungen der Bundes-Eichordnung müssen Zähler alle 6 Jahre durch einen neuen, geeichten Wasserzähler ersetzt werden. Liegt der Nachweis der Eichung hier nicht vor, findet eine Berücksichtigung der Abzugsmengen nicht statt. Nach dem Einbau, wird der Wasserzähler durch den WBH abgenommen.

Es ist darauf zu achten, dass die Wasserentnahmestelle des Gießwassers nicht im Bereich eines Bodenablaufs liegt, der mit dem öffentlichen Kanal verbunden ist.

Eine mögliche Gebührenerstattung für die nachgewiesenen Bewässerungsmengen erfolgt kalenderjährlich. Dazu ist es erforderlich, dass der Gebührenschuldner den Stand des Nebenzählers unaufgefordert dem Wirtschaftsbetrieb Hagen mitteilt. Die Erstattung erfolgt dann durch einen separaten Bescheid.

Hinweis: Der Frischwasserlieferant ist nicht Beteiligter dieses Verfahrens. Deshalb kann dort kein Erstattungsanspruch geltend gemacht werden!

Ansprechpartner: Herr Steinmeier