Entwässerung Grundstücksentwässerung Dinge, die nicht ins Abwasser gehören

Mikroschadstoffe

Mikroschadstoffe werden auch Spurenstoffe oder Mikroverunreinigungen genannt. Unter Mikroschadstoffen versteht man Rückstände von Kosmetikprodukten, Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Haushaltschemikalien, Arzneimitteln, Desinfektionsmitteln, Biozide und Pestizide sowie Industriechemikalien, die bei der herkömmlichen Abwasserreinigung nicht aus dem Abwasser eliminiert werden können. Denn konventionelle Kläranlagen, die mit einer mechanisch-biologischen Abwasserreinigung ausgestattet sind, sind nach dem heutigen Stand der Technik nicht darauf ausgelegt, Mikroschadstoffe gezielt aus dem Abwasser zu entfernen.

Neben den kommunalen Kläranlagen stellen Direkteinleitungen von Industriebetrieben sowie Einträge aus diffusen Quellen, wie z. B. Einträge aus der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, wichtige Ursachen für Mikroschadstoffbelastungen im Gewässer dar.

Mikroschadstoffe belasten zunehmend die Gewässer und das Grundwasser und können durch eine verbesserte Analytik immer öfter nachgewiesen werden. Einwandfreies Grundwasser ist die wichtigste Ressource für die öffentliche Trinkwasserversorgung. Eine wesentliche Rolle zum Schutz der öffentlichen Trinkwasserversorgung stellt die Vermeidung der Einleitung von Mikroschadstoffen in die Gewässer dar. Helfen Sie mit!

Nachfolgend möchten wir Sie zum Thema Arzneimittel ausführlicher informieren.